Sommer-Lebenszeichen
Im Januar haben wir häufigere Lebenszeichen versprochen. Hier ist das erste - mit dem, was bei uns seit dem Jahreswechsel passiert ist, und einer Zahl aus der Branche, die gut zu unserer Arbeit passt.
Aus dem Maschinenraum
feld.ai läuft jetzt nativ im DMS. Über unsere Integration mit Kendox nutzen deren Kunden Klassifikation und Extraktion direkt aus der gewohnten DMS-Oberfläche - produktiv bei gemeinsamen Endkunden. Die Reichweite dahinter: rund 1.500 DMS-Installationen im DACH-Raum. Dokument rein, strukturierte Daten raus, ohne Tool-Wechsel.
Rechnungen, die sich selbst verbuchen - fast. Bei einem internationalen Transportlogistik-Konzern laufen eingehende Rechnungen seit 2025 durch feld.ai: 96 % werden vollständig korrekt nachvollzogen, über 90 % der Positionen richtig verbucht - inklusive automatischer Zuordnung der Kostenarten. Der weltweite Rollout läuft weiter.
Neu: Modul Rechnungsabgleich & Buchungsvorschläge. Aus eingehenden Rechnungen werden buchungsfertige Datensätze - angereichert mit euren eigenen Stammdaten, mit Herkunftsnachweis pro Feld. Genau die letzte Meile, die generische OCR offen lässt. Ab 0,17 €/Seite.
Unsere Software und KI-Modelle laufen auf eigener Infrastruktur im Rechenzentrum Feldkirch - und auf Wunsch on-premise bei euch. Kein Abfluss zu US-Cloud-Anbietern, DSGVO- und AI-Act-konform. Souveränität ist bei uns kein Add-on, sondern das Fundament.
Neu im Produkt: app.feld.ai ist jetzt Self-Service
Die größte Veränderung der letzten Monate steckt nicht in einem einzelnen Feature, sondern im Prinzip: Ihr müsst nicht mehr auf uns warten, um loszulegen. Dokumente hochladen - ganze Ordnerbäume per Drag-and-drop -, selbst festlegen, was extrahiert werden soll, und die Extraktion jederzeit nachträglich neu anstoßen, ohne erneuten Upload. Jeder extrahierte Wert ist dabei an seine Stelle im Originaldokument verankert und kommt mit einem Confidence-Wert; Klassifikationen passt ihr direkt per Klick an. Dazu ein eigenständiger Chat, der eure Dokumente beantwortet - Gespräche bleiben gespeichert, auf Wunsch auf ein einzelnes Projekt eingegrenzt. Kurz: vom ersten Test bis zum produktiven Prozess könnt ihr alles selbst in die Hand nehmen.
Die vollständige Liste aller Neuerungen pflegen wir hier: → Alle Produkt-Updates ansehen
Unterwegs & aus dem Team
Podcast: „Harald sucht den Sinn”. Martin war zu Gast bei Harald - aufgenommen in Bregenz. Eine gute halbe Stunde über den Schritt aus dem „goldenen Käfig” (viele Jahre Konzern, u. a. als Director bei Swiss Re in Zürich) hin zum eigenen Unternehmen: über die Magie, etwas aus dem Nichts entstehen zu lassen, über Aufbruchstimmung rund um KI und die Erkenntnis, dass jeder große Schritt mit der Entscheidung beginnt, ihn überhaupt zu wagen. → Reinhören

Foto: © Harald Kühne
Hinterland of Things, Bielefeld (18.–19. Juni). Wir waren mit einem Stand im Bereich „Productivity & AI” auf der #Hinterland26 - zwei Tage voller Gespräche mit Industrie, Logistik und Mittelstand aus ganz Deutschland. Schön zu sehen, wie konkret die Fragen inzwischen sind: nicht mehr „kann KI das?”, sondern „wie bekomme ich genau meinen Dokumentenprozess produktiv?”. Aus etlichen Standgesprächen sind direkt konkrete Pilot-Ideen entstanden.

Wandertag, Ende Mai. Einmal raus aus dem Maschinenraum: Ende Mai war das ganze Team gemeinsam unterwegs - vom Schönenbachtal hinauf auf die Sienspitze, mit weitem Blick über den Bregenzerwald. Klein genug, dass alle auf ein Bild passen - und schnell genug, um die letzte Meile tatsächlich zu liefern.

KI-News aus der Welt: die unbequeme Zahl
Eine aktuelle Analyse bringt es auf den Punkt: 95 % der KI-Pilotprojekte in Unternehmen liefern keinen messbaren finanziellen Effekt (MIT Sloan Management Review, 2025). Und 56 % der CEOs sehen weder bei Kosten noch Umsatz eine Wirkung (PwC, 2026).
Woran liegt’s? Laut appliedAI nicht an der Technik, sondern am Ansatz: Allgemeine KI-Assistenten „von der Stange” steigern vielleicht die individuelle Produktivität - sie verändern aber keinen Geschäftsprozess. Wert entsteht erst, wenn KI tief in einen konkreten Kernprozess integriert wird. Das Beispiel im Artikel: ein Industriezulieferer senkt die Angebotserstellung von vier Stunden auf eine.
Genau das ist unsere Wette - und unser Tagesgeschäft. Nicht die 80-%-Demo, sondern die letzten 20 %, die einen Prozess produktiv machen.
(Quelle: appliedAI Initiative, „KI im Mittelstand - wo sie wirklich etwas bringt”, 04/2026)
Sprechen wir darüber
Ihr habt einen Dokumentenprozess, der euch Zeit kostet - Posteingang, Rechnungen, Verträge, Archive? Bucht euch einen Termin, wir schauen gemeinsam, ob sich die letzte Meile bei euch lohnt.
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